Jugendwerkstatt
Arbeitstrainings- bzw. tagesstrukturierende Maßnahme
Zielgruppe
- Jugendliche und junge Erwachsene, für die eine Berufsausbildung nicht in Betracht kommt, die aber anderseits durch die Beschäftigung in einer Werkstatt für Behinderte unterfordert wären.
- Jugendliche und junge Erwachsene in der Berufsfindungsphase, die die Schulpflicht erfüllt haben und noch nicht ausbildungsfähig sind.
- Jugendliche und junge Erwachsene, die weder einen Schulabschluß noch eine fundierte persönliche Bildung vorweisen können.
- Jugendliche und junge Erwachsene, die bei vorübergehendem Ruhen der Schulpflicht (Beantragung bei der zuständigen Bezirksregierung und dem Schulamt) in Qualifizierungsplätzen untergebracht werden.
- Junge Menschen, welche dauerhafte Unterstützung bedürfen, da sie den gesellschaftlichen Anforderungen auch künftig nicht gerecht und z.B. mit Leistungseinbrüchen, Versagensängsten und Verweigerung reagieren werden.
Arbeiten in der Werkstatt bedeutet:
- Unterstützung gem. §13 SGB VIII (KJHG)
- vielseitige Aufgabenstellungen aus dem Holz- Metall-, Maurer-, Maler- und Elektronikbereich sowie Garten-, Tier- und Landschaftspflege.
- Einsatz nach Interessenlage.
- Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissensstand werden gefördert und entwickelt.
- die gestellten Aufgaben sind konkret und kopieren die Arbeitswelt, sie sind nicht fiktiv.
- das persönliche Entwicklung beeinflußt den zeitlichen Rahmen der Maßnahme
- Stärkung des Selbstwertgefühls.
- Stärkung der Beziehungsfähigkeit durch Teamarbeit.
Ziele:
- Ressourcenorientierte Förderung
- Vermittlung von Schlüsselqualifikationen
- Eigenständiges Bewältigen von Arbeitssituationen
- Steigerung der Handlungskompetenz
- Stärkung des Selbstwertgefühls (ich kann etwas, mir wird etwas zugetraut)
- Abbau von Diskriminierungen und Beteiligung am gesell. Leben
- Ausarbeitung und Sicherung einer Tagesstruktur (Grundlagenbildung)
- Auseinandersetzung mit Leistungsanforderungen
- Einüben und Ausbau von Kooperationsfähigkeit (z.B. auch durch Sportangebote)
- Vorbereitung auf einen Schulabschluß bzw. das Arbeitsleben (Berufliche Orientierung und vorberufliche Qualifizierung)
- Vorbereitung auf den Mofa- oder Autoführerschein
- Einüben von Bewerbungsgesprächen/Schreiben von Bewerbungen
- Begleitung und Unterstützung im Arbeitsleben
Wofür wir auch noch Zeit haben....
- Fahrübungen und Sicherheitstraining für Mofas/Vorbereitung auf theoretischen Stoff von Mofa- und Autoführerschein
- Projekte im Ausland
- Sport z.B. Badminton, Fußball, Basketball
| Arbeitswoche mit wiederkehrenden Strukturen |
| Zeiten | Montag | Dienstag | Mittwoch | Donnerstag | Freitag | |
| 8:00 - | 8:15 | morgendliche Besprechung | morgendliche Besprechung | morgendliche Besprechung | morgendliche Besprechung |
morgendliche Besprechung |
| 8:15 - | 10:45 | Projekt- und Auftragsarbeit | Projekt- und Auftragsarbeit | Projekt- und Auftragsarbeit | Projekt- und Auftragsarbeit | Projekt- und Auftragsarbeit |
| 10:45 - | 11:00 | Gemeinsame Pause | Gemeinsame Pause | Gemeinsame Pause | Gemeinsame Pause | Gemeinsame Pause |
| 11:00 - | 12:30 | Projekt- und Auftragsarbeit | Projekt- und Auftragsarbeit | Projekt- und Auftragsarbeit | Projekt- und Auftragsarbeit | Projekt- und Auftragsarbeit |
| 12:30 - | 13:00 | Gemeinsame Pause | Gemeinsame Pause | Gemeinsame Pause | Gemeinsame Pause | Gemeinsame Pause |
| 13:00 - | 15:45 | Projekt- und Auftragsarbeit | Projekt- und Auftragsarbeit | Projekt- und Auftragsarbeit | Sport | Reflexion und Wochenabschluß bis 14 Uhr |
| 15:45 - | 16:00 | Reflexion und Tagesabschluß | Reflexion und Tagesabschluß | Reflexion und Tagesabschluß | Sport | Reflexion und Wochenabschluß bis 14 Uhr |
Kostenvereinbarung
Die Kostenübernahme erfolgt durch die jeweils zuständigen öffentlichen Träger der Jugendhilfe auf Basis des Entgeltsatzes, der prospektiv mit dem örtlichen Jugendhilfeträger vereinbart wird.
